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Filme

Mi, 06. April, 20 Uhr
Raspad - Der Zerfall

 UDSSR/USA 1990 / R: Michail Belikow / D: Sergej Schakurow, Tatjana Kochemasowa, Stanislaw Stankewitsch, Georgi Drzod u.A. / ab 12 / /DF / 97 min / VHS-Projektion

Kiew im April 1986. Der Journalist Shurawljow im Dickicht der Alltagslügen, plötzlich überrascht vom Reaktorunfall in Tschernobyl. Dort wütet nicht nur die außer Kontrolle geratene Kernspaltung. Während am Reaktor die Strahlung ihre Opfer fordert und das Land dem radioaktiven Fallout überlassen wird, herrschen nach innen Denkverbot und nach außen Nachrichtensperre. Der Journalist bemüht sich, Nebel und Lügen in beiden Richtungen zu durchstoßen und dringt dabei bis in die Kernzone der Katastrophe vor. Ein Öko-Thriller, der auch heute noch sehenswert ist. Nach der Veranstaltung Filmgespräch.

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Do, 07.04., 20.00
Ljudmillas Stimme

SWE 2001 / R:Gunnar Bergdahl / OmU / 75 min.

1986 war Ljudmila Ignatenko 23 Jahre alt, sehr verliebt in ihren Mann Wassili - einen Feuerwehrmann - und im fünften Monat schwanger. Das junge Ehepaar lebte in Pripjat, jener Stadt, die man um das Atomkraftwerk Tschernobyl herum gebaut hatte. In der Nacht vom 25. auf den 26. April wurde Wassili gerufen. Das Kraftwerk brannte. "Geh' wieder schlafen - ich wecke dich, wenn ich zurück bin", sagte er. Bewegender Dokumentarfilm über einen Feuerwehrmann, der auszog, das brennende Kraftwerk zu löschen. Nach der Veranstaltung Filmgespräch.

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Ausstellung

Freitag, 8. April, 19:00 Uhr
Ausstellungseröffnung
Certificate no. 000358 by Robert Knoth

Auf behutsame Weise zeigen Robert Knoths Schwarz-Weiß-Fotografien Menschen, deren Körper durch Strahlung entstellt wurden. Ein eindrucksvoller Dokument der nuklearen Verwüstung in Kasachstan, in der Ukraine, in Weißrussland, Sibirien und dem Uralgebirge. www.robertknoth.com