A- | A | A+

Wolfgang Ehmke

Wolfgang Ehmke

Wolfgang Ehmke, geb. 1947 in Gartow, ist Oberstudienrat und Publizist. Er studierte Germanistik und Romanistik an der Universität Hamburg und pendelt zwischen der Stadt Hamburg und dem Wendland. Seit der Standortbenennung Gorlebens als "Nukleares Entsorgungszentrum" im Jahr 1977 engagiert er sich in der Bürgerinitiative Umweltschutz (BI) Lüchow-Dannenberg e.V.

Er arbeitet zur Zeit im Vorstand der Initiative mit und ist deren Pressesprecher. Die Basisarbeit und Organisation des Widerstands für den Ausstieg aus der Atomenergie und gegen die Atommüllentsorgung in einem geologisch höchst zweifelhaften Salzstock Gorleben-Rambow stand für Ehmke an erster Stelle. Er nahm an internationalen Begegnungen und Kongressen in Frankreich, Japan und der Ukraine teil und war Berater des Umweltministeriums Mecklenburg-Vorpommern ("Kernenergie-Beirat") im Zusammenhang mit dem Rückbau der Atomkraftwerke in Greifswald/Lubmin. Neben zahlreichen Zeitungs- und Zeitschriftenbeiträgen erschienen von ihm Aufsätze und Buchbeiträge zur Geschichte der Anti-Atom-Bewegung: "Zwischenschritte" (1987), "...und auch nicht anderswo! Die Geschichte der Anti-Atom-Bewegung" (1997), "Kommt zusammen, was zusammengehört?" im Handbuch für Globalisierungskritiker (2002), "Die Lichter gehen aus? - Die Lichter gehen an!" in dem Sammelband "Die Rousseau-Frage - ökologisch definiert" (2002).

« ... zurück