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Dr. Keith Baverstock

Keith Baverstock

Keith Baverstock studierte Chemie am Sir John Cass College, University of London, und ist Doktor der Chemie. Nach einem Aufenthalt in Kanada, wo er an den "Atomic Energy laboraties in Manitoba arbeitete, kehrte er nach England zurück. Hier arbeitete er zunächst an der chemischen Fakultät der Universität in Nottingham. 1971 wechselte Baverstock zur radiobiologischen Forschungseinheit an der Harwell Universität in Berkshire. Neben seiner dortigen Forschungstätigkeit arbeitete er für das Council's Committee für Strahlenschutz und Strahlenauswirkung.

Zu dieser Zeit lag sein Forschungsschwerpunkt auf den Auswirkungen von Strahlung auf die menschliche DNA und der Epidemiologie von Personen, die niedrigen Strahlendosen ausgesetzt waren.

Ab 1991 leitete Baverstock die Abteilung Strahlung und Gesundheit bei der WHO am European Centre für Umwelt und Gesundheit in Rom. Sein dortiges Forschungsprogramm trug maßgeblich dazu bei, die Öffentlichkeit über die Zunahme von Krebs bei Kindern in Belarus als Folge des Tschernobylunfalls im Jahr 1986 aufzuklären. 1998 eröffnete er in Helsinki (Finnland) ein Projektbüro zur europaweiten Koordination des medizinischen Katastrophenschutzes bei Nuklearen Unfällen wie dem Reaktorunglück in Tschernobyl.

Von 2007 bis 2008 war er Professor für Gesundheit und ionisierende Strahlung in der Abteilung für Umweltwissenschaften der Universität von Kuopio. Derzeit ist er Partner des von der Europäischen Kommission finanzierten ARCH Projektes, dessen Ziel es ist, eine Forschungsagenda für die gesundheitlichen Folgen des Tschernobyl-Gaus zu entwickeln.

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