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Dr. Sebastian Pflugbeil

Sebastian Pflugbeil Foto: Robert-Havemann-Gesellschaft / Dirk Vogel

Sebastian Pflugbeil (Dr. rer. nat, Minister in der untergehenden DDR (Übergangsregierung Modrow 1990) und Mitglied des Abgeordnetenhauses in Berlin (1990-1995), Nationalpreis 2000) hat lange als Physiker in der medizinischen Grundlagenforschung gearbeitet. Seit 30 Jahren arbeitet er an der Aufklärung der Bürger über die Wirkungen von Atomwaffen und die Risiken der Kernenergienutzung. Er war am Zusammenbruch der DDR politisch beteiligt und hat sich besonders für die Schließung der Kernkraftwerke der DDR und des Uranbergbaus (WISMUT) eingesetzt.

Pflugbeil gehört zu den Begründern der Tschernobylhilfe, er verfügt über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der humanitären und medizinischen Hilfe in der Tschernobylregion. Heute ist er Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz in Deutschland und berät die IPPNW in Atomfragen. Er ist Co-Redakteur des STRAHLENTELEX. Arbeitsschwerpunkte heute: Kritik der deutschen Strahlenschutzverordnung, die Risiken niedriger Strahlendosen, Strahlen und Geheimdienst, Atomwaffenwirkungen, Atomwaffenpolitik in der BRD, Tschernobylfolgen, Atomopfer, Aufklärung der Hintergründe der Leukämieerkrankungen in der Elbmarsch.

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