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Dr. Katsumi Furitsu

Foto: Jens Jeske

Katsumi Furitsu, Jahrgang 1959, hat an der Osaka Universität in Medizinischer Genetik und Strahlenbiologie promoviert. Sie arbeitet derzeit in der genetischen Fakultät der Hyogo Medizinischen Hochschule. Seit 2005 ist Furitsu Mitglied der IPPNW Japan. Sie setzt sich seit ihrer Studienzeit um 1980 aktiv für die Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung ein und ist bis heute aktives Mitglied der “Kampagne gegen Strahlenbelastung” und des “Wakasa Solidaritäts-Netzwerks” in Osaka.

Von 1986 bis 2000 war Furitsu Mitglied des „Investigationskommittees der Atombomben-Überlebenden des Hannan Chuo Krankenhauses” in Osaka. Das Kommittee führte Umfragen bei 1200 Überlebenden zu  Gesundheit, Lebensumständen und geistiger Verfassung durch.

Sie ist eine der Gründer und leitender Mitglieder der “Tschernobyl-Hilfe Kansai” in Osaka und besucht jährlich von Tschernobyl betroffene Gegenden in Belarus zum Austausch und für Kooperationen mit der ansässigen Bevölkerung. 

1992 war Katsumi Furitsu eine der Zeugen des “World Uranium Hearing” in Salzburg, sie machte ferner 1996 eine Zeugenaussage am “Permanent Peoples’ Tribunal” für Tschernobyl in Wien. 

Seit 2004 ist Furitsu Mitglied der Ratskommission und Wissenschaftsteams der “International Coalition to Ban Uranium Weapons” (ICBUW). 

Sie besuchte Gebiete, die von den Auswirkungen der "atomaren Kette” belastet sind; Uranminen im Land der Ureinwohner der südwestlichen  U.S.A., dem durch radioaktiven Niederschlag belasteten Gebiet um das Nevada Versuchsgelände und der Hanford Atomanlagen, sowie ehemals französische atomare Versuchsgelände in Algerien. 

Gemeinsam mit ihren Kollegen kämpft Furitsu darum, den Opfern radioaktiver Belastung so weit in ihrer Macht steht zu helfen, mit dem Ziel einer atomenergiefreien Zukunft.

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