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Prof. Dr. rer. nat. Karl Sperling

Karl Sperling

Der Direktor des Instituts für Humangenetik der Charité wurde 1941 in Kamenz, Sachsen, geboren. Er studierte Biologie und Chemie in Hamburg, Freiburg und Berlin. Er beschrieb als erster den starken Anstieg der Trisomie 21-Fälle in West-Berlin in Folge des radioaktiven Niederschlags der Reaktorexplosion in Tschernobyl. Im British Medical Journal publizierte er 1994 den Aufsatz (Sperling et al. (1994) Significant increase in trisomy 21 in Berlin nine months after the Chernobyl reactor accident: temporal correlation or causal relation? BMJ 309:158-162).

Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind die klinische und experimentelle Zytogenetik sowie die molekulare Analyse von Krankheiten mit DNA-Reparaturdefekten. Er ist Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und Senator der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina.

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