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Dr. rer. nat. Alfred Körblein

Alfred Körblein

Alfred Körblein, Dipl. Physiker, Jahrgang 1943. Physikstudium von 1965 bis 1972 an der TU Stuttgart. Promotion von 1974 bis 1978 an der Universität Heidelberg und am ILL, Grenoble, Frankreich. Von 1979 bis 1994 Hardware-Entwicklung bei Siemens-Nixdorf in München. Von 1995 bis 1998 im Wissenschaftsladen München. Seit 1999 tätig am Umweltinstitut München. Ohne den Wissenschaftler Dr. Alfred Körblein wüsste die deutsche Öffentlichkeit nicht, dass bei Kindern das Risiko, an Krebs oder Leukämie zu erkranken, zunimmt, je näher sie an einem der deutschen Atomreaktoren wohnen.

Alfred Körblein hatte 1998 eine Studie des Mainzer Instituts für Medizinische Statistik und Dokumentationaus dem Jahr 1997 überprüft, die zu dem Ergebnis gekommen war,  dass es im Fünf-Kilometer-Radius um deutsche Atomanlagen keine erhöhten Leukämieraten bei Kleinkindern unter fünf Jahren gab. Körblein dagegen fand eine um 54 Prozent erhöhte Krebsrate bei Kleinkindern im AKW-Nahbereich. Die Leukämierate war sogar um 76 Prozent erhöht. Aufgrund seiner Arbeiten und des öffentlichen Drucks durch die IPPNW wurde die KiKK-Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnis das Bundesamt für Strahlenschutz im Dezember 2007 veröffentlichte.

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